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e-CAR24.net
Das moderne Auto fährt mit Strom
Elektro-Automobile (e-CARS)
Autos mit dem Label E-Car sollen nach dem Willen der Bundeskanzlerin und Physikerin
Dr. Angela Merkel in weitaus größerer Zahl als bisher deutsche Straßen befahren, über
neue steuerliche Anreize (Verlängerung der Steuerbefreiung von fünf auf zehn Jahre)
wurde erstmals Mitte Mai 2011 diskutiert. Das Elektroauto ist allerdings beileibe keine
Erfindung der Neuzeit, um 1900 dominierte das E Auto den Straßenverkehr in den USA
mit einem Anteil von 38 Prozent an den Zulassungen gegenüber nur 22 Prozent
benzingetriebenen Kfz, der Rest waren Dampfwagen.
Das E Auto: Varianten und Kategorien
Es gibt für das Elektroauto verschiedene Konzepte, nach denen die Energie auf den
Antrieb übergeht. In der Regel werden im E-Car aufladbare Akkus mitgeführt. Die bislang
am häufigsten genutzte und technologisch
ausgereifteste Variante ist der Hybridantrieb
beim E Auto. Hierbei werden Kraftstoffe als
Primärenergie genutzt, um den Antriebsstrom für
das Elektroauto herzustellen. Ein ebenfalls
schon relativ konventionelles E Auto fährt rein
elektrisch mit Strom aus der Steckdose. Der sehr
selten anzutreffende Gyroantrieb speichert
Energie in einem Schwungrad, zum Beispiel
beim Bremsen, und wandelt sie mittels
Generator in elektrische Energie um. Dieses Konzept lässt sich durch die nötigen
Größenverhältnisse der Schwungscheibe nur unzureichend verwirklichen, obgleich es
energetisch den höchsten Nutzen verspricht. Dennoch wird die Umwandlung von Brems-
in elektrische Energie in modernen Elektroautos bereits verwirklicht. Das E-Car wird heute
auch schon erfolgreich mit Solarzellen betrieben, die auf dem Dach montiert sind. Diese
Technik wäre in Verbindung mit dem Gyroantrieb und der Möglichkeit, nicht benötigte
Solarenergie zwischenzeitlich speichern zu können, die umweltfreundlichste Variante.
Vorteile des Elektroantriebs
Nicht umsonst war das E Auto in der Frühzeit der Automobilität das stärker vertretene
Kraftfahrzeug, denn der Elektroantrieb ist auch unabhängig von der Umweltbilanz den
Verbrennungsmotoren oft überlegen. Der
Wirkungsgrad von Elektromotoren ist wesentlich
höher, das Drehmoment und die
Leistungscharakteristik weisen hervorragende
Eigenschaften auf. Der Antriebsstrang kann einfach
aufgebaut werden, ein Elektroauto kann
hervorragend beschleunigen. Der einzige, aber
gravierende Nachteil sind die noch zu geringen
Ladekapazitäten der Batterien, wobei man eine
Lösung dieses Problems in allernächster Zeit erwartet. Damit wird sich nicht nur die
Reichweite, sondern auch der Preis vom E-Car an kraftstoffbetriebene Wagen angleichen.
Bislang wird das E Auto gemäß dem Stand der Technik vorrangig als Industriefahrzeug
eingesetzt, zum Beispiel Gabelstapler innerhalb von Gebäuden, in denen Emissionen
vermieden werden müssen. Hier ist es seit vielen Jahren etabliert, weil die Reichweite
keine Rolle spielt. Personenkraftwagen fahren schon länger auf kurzen Strecken
ausschließlich elektrisch, was dem modernen Mobilitätsverhalten mit vielen Stadtfahrten
Rechnung trägt. Aber auch autobahntauglich ist das Elektroauto längst geworden.
Das moderne E-Car
Neben diversen Prototypen gibt es das Elektroauto von einigen Herstellern als voll
alltagstaugliches E-Car bereits in Serie. Ein europäischer Vorreiter ist der Citroën C-ZERO.
Das kleine Auto mit 64 PS ist relativ klein (Länge 3,48, Kofferraumvolumen 166 Liter), hat 6
Airbags, ESP, Klima und fährt rein elektrisch mit einer Lithium-Ionen-Batterie. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h, die Reichweite 150 km, die Beschleunigung von
0 - 100 km/h erfolgt in 15,9 Sekunden. Die Batterien werden beim Bremsen teilweise
aufgeladen, die 88 Zellen sind in der Fahrzeugmitte untergebracht und verfügen über eine
Gesamtkapazität von 16 kWh bei einer Betriebsspannung von 330 Volt. Sie können an
einer normalen Haushaltssteckdose in sechs Stunden vollständig aufgeladen werden. An
Schnellladesäulen mit einphasigem Strom von 125 Ampere und 400 Volt erfolgt die
Aufladung in nur 30 Minuten. Das ist das zukünftige "Tankstellenkonzept". Ähnliche
Serienfahrzeuge gibt es von Mini, German E-Cars (Stromos 2010), den SUV Luis 2010
(ein Ahrensburger Spezialunternehmen), Peugeot und anderen.
Was bringt 2012 im Bereich Elektroautos
Das e-Auto könnte im Jahr 2012 wie geplant in größerem Umfang als noch 2011 die
deutschen und internationalen Straßen erobern. Die Hersteller der Automobilkonzerne
bleiben jedenfalls trotz der Börsenturbulenzen im Herbst 2011 zuversichtlich, ihre selbst
gesteckten Ziele erreichen zu können - auch und gerade in Bezug auf das E-Auto.
weiter,...
IAA 2011 in Frankfurt
Die weltweit größte Automobilmesse ist die IAA, die jedes Jahr durchgeführt wird, sich aber
inhaltlich jeweils im zweijährigen Turnus abwechselt, lässt sich zwischen der IAA
Nutzfahrzeuge, die jedes Mal in Hannover stattfindet, und der IAA PKW, die
traditionsgemäß jedes Mal in Frankfurt am Main gastiert, unterscheiden. Auf der
diesjährigen IAA PKW-Automesse in Frankfurt am Main (15.09. – 25.09.2011) haben sich
zwei Trends bereits mit Beginn der Messe herauskristallisiert: Der Trend der Elektroautos
und der Trend der Hybridfahrzeuge. weiter,...
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